Pipelineendfertigung // Projektbeschreibung - Mai 2008

Auftraggeber für unterschiedliche Komponenten, sowie der Endmontage und der Inbetriebnahme vor der Verschiffung war ein Konstruktionsbüro in Dortmund. Die gesamte Stahlkonstruktion ist etwa 3 Meter breit, 8 Meter hoch und mehr als 30 Meter lang. Nach erfolgter Inbetriebnahme wurde die Anlage von uns demontiert, seefest in Container verpackt und nach Amerika verschifft.


Schweißnähte in Gaspipelines

Zur Herstellung von Gasleitungsrohren wird 10 mm Blech von einem Coil zu einem Rohr mit einem Durchmesser von 1.000 mm (vgl. mit den Windungen eines Korkenziehers) zusammengedreht. Die Stoßstellen der Windungen werden unter Pulver außen und innen verschweisst. Die Herausforderung hierbei ist, dass die Schweissung auf der Schweissnaht eine feste Kruste – die sogenannte Schlacke – hinterlässt. Diese muss am Ende des Bauprozesses entfernt werden.

 


Ein 30 Meter langer Stahlarm löst das Problem

Am Ende eines 30 Meter langen Metallarms ist eine rotierende, absenkbare Stahlbürste befestigt. Diese wird in das Rohr gefahren um die Schlacke im Inneren zu entfernen. Ein Saugelement transportiert die Schlacke einschliesslich des überschüssigen Pulvers durch den 30 Meter Stahlarm hindurch zu diversen Abscheidern, dort wird die Schlacke vom Pulver getrennt. Anschliessend wird die Schlacke in entsprechende Abfallbehälter abgefüllt und das Pulver der Wiederverwendung zugeführt.

 

 

 

 
 

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