Fertigungslinien zur Prüfung
von Industriegasflaschen // April 2008
Über automatisierte
Rollgänge werden die Flaschen von der Strahlerei
abgeholt und über eine Drehvorrichtung in
die richtige Position gebracht, anschließend
wird die Flasche mittels Ausheber auf einen Rollengang
gehoben. Von dort aus läuft sie über
eine schräge Ebene gegen einen Anschlag und
wird – falls nötig – in eine
Kippvorrichtung geführt. In dieser Kippvorrichtung
werden bis zu 8 Flaschen gesammelt.
Über Zahnstangen, sowie
heranfahrende, pneumatisch gesteuerte Zylinder
und deren herausgefahrenen Druckstangen, werden
die gesammelten Flaschen aneinander gepresst.
Gleichzeitig werden die Flaschen mit Hilfe eines
Druckbügels auf ihre Auflagefläche der
Kippvorrichtung gepresst. Der Tisch der Kippvorrichtung
wird daraufhin per Hydrauliksteuerung in die Horizentale
gefahren. Nach erfolgter manueller Innenkontrolle
der Flaschen bewegt sich der Tisch zurück
und die Spannelemente lösen sich wieder.
Die Flaschen verlassen im Anschluss an die Kontrolle den
Tisch zu einer von 3 verschiedenen Stationen,
das bedeutet sie gehen entweder in die Schrottlinie,
zur Nachbearbeitung oder in die Fertiglinie. Die
Auswahl welche Gasflasche zu welcher Station muss
legt ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz mittels
Tastendruck fest.
Die Schrottlinie sammelt die Flaschen zum Abtransport.
Zu reparierende Flaschen werden auf einem speziellen,
vom Mitarbeiter separat zu bedienenden Arbeitsplatz
bearbeitet. Fertige Flaschen erhalten am Stempelplatz
sämtliche Identifizierungsmerkmale eingeprägt
und werden danach zur Pulverbeschichtung transportiert.Dort
werden die Flaschen auf Paletten zusammengestellt
und über ein angeschlossenesTransportband
zum Abholen mittels Stapler für den Versand
bereitgestellt.
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